Bläser

Pavel Sokolov, Oboe, lernte ab 1981 bei Sergej Burdukov an der Moskauer Gnessin-Musikschule für besonders begabte Kinder. 1993 wechselte er zu Ivan Puschethschnikov an die Gnessin-Musikhochschule, wo er 1998 seinen Abschluss mit Auszeichnung machte. Im Anschluss ging er zu Gernot Schmalfuß an die Hochschule für Musik Detmold, dort legte er 2005 sein Konzertexamen ab.
Pavel Sokolov war Solo-Oboist der Moskauer Philharmoniker und von 1994 bis 1997 Mitglied des Moskauer Ensembles für Moderne Musik. Ab 2004 dann Solo-Oboist der Bergischen Symphoniker und in derselben Position 2006/7 beim Deutschen Symphonieorchester Berlin und ab 2007 an der Komischen Oper Berlin. Seit 2009 spielt er bei den Osloer Philharmonikern.
Seit 2005 musiziert Pavel Sokolov mit dem Consortium Classicum. Zudem arbeitet er mit dem Frankfurter Ensemble Modern, dem Münchener Kammerorchester, dem SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Bayerischen Staatsorchester.
Als Solist und Kammermusiker trat er in Europa, Russland und Japan auf, gab Solokonzerte unter anderen mit der Sinfonietta Köln, dem Orchester der Jeunesse Musicales, dem RIAS Jugendorchester Berlin, den Duisburger Philharmoniker und den Osloer Philharmonikern. Als Dozent war er 2007 und 2008 beim Internationalen Musikfestival Karuizawa und dem Arts Festival in Japan tätig.

Gunhild Ott, Flöte, wurde in Essen geboren. 1973 begann sie ihr Musikstudium an der Folkwanghochschule in Essen, wo sie 1976 die Staatliche Musiklehrerprüfung ablegte und zum Wintersemester 1976 das Studium in der Orchesterklasse Prof. Mathias Rütters anschloß.1977 erhielt sie den Förderpreis beim Bundeshochschulwettbewerb in Köln.
Sie war 1. Flötistin im Folkwang Kammerorchester und nahm an Meisterkursen bei Peter Lukas Graf, Karlheinz Zöller und James Galway teil. 1979 war sie Stipendiatin sowohl des deutschen Musikrats als auch der Herbert von Karajan Stiftung des Berliner Philharmonischen Orchesters. 1980 machte Gunhild Ott ihr Konzertexamen mit Auszeichnung und wurde 1981 Soloflötistin im Essener Philharmonischen Orchester. Im selben Jahr erhielt sie den 2. Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Seit 1986 spielt sie Soloflöte beim Symphonieorchester des SWF Baden-Baden und ist Mitglied im Ensemble 13, im Bläserquintett des SWF.
Darüber hinaus nimmt sie zahlreiche solistische und kammermusikalische Aufgaben im In- und Ausland wahr.Seit dem Wintersemester 1997 ist Gunhild Ott Professorin für Querflöte an der Folkwanghochschule in Essen.

Kornelia Brandkamp, Flöte, in Anholt/Westf. geboren, begann als Siebenjährige mit dem Querflötenspiel. Sie studierte bei Prof. Zoeller in Berlin und wurde während ihres Studiums in die Karajan Stiftung der Berliner Philharmoniker aufgenommen und war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Als Mitglied des Ma ´alot-Quintetts gewann sie zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben, u.a. beim ARD-Wettbewerb in München.
Als Solistin spielte sie u.a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie, der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Vladimir Askhenazy bei den Berliner Festwochen und dem Schleswig-Holstein Musikfestival.
Kornelia Brandkamp ist Soloflötistin des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin und spielte mehrere Jahre im Orchester der Bayreuther Festspiele.

Manfred Lindner, Klarinette, studierte an der Musikhochschule in Detmold bei Prof. H.-D. Klaus. Schon mit 16 Jahren spielte er im Württembergischen Staatsorchester Stuttgart als Aushilfe mit.
Sein erstes Engagement führte ihn 1984 als Solo-Klarinettist zur Jungen Süddeutschen Philharmonie und 1987 in gleicher Position zum Philharmonischen Staatsorchester Bremen. 1989 wurde er als Solo-Klarinettist ans Badische Staatstheater nach Karlsruhe verpflichtet, wo er bis 2002 tätig war. Zur gleichen Zeit hatte er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule in Karlsruhe. Im Jahr 2000 unterrichtete er an der Nordwestdeutschen Musikhochschule in Detmold. Gleichzeitig ist er seit 1992 Soloklarinettist im Festspielorchester der internationalen Ludwigsburger Schlossfestspiele, wo er seit 2004 auch als Vorstand tätig ist.
Als Mitgründer verschiedener Ensembles, unter anderem Profive, Alrivus, Trio d`anches Karlsruhe, hat er zahlreiche CD´s eingespielt. Seine solistische und kammermusikalische Tätigkeit führte ihn nach Südamerika, Ukraine, Spanien, Rußland, China und ganz Europa. Kammermusikalische Höhepunkte waren die Zusammenarbeit mit Edita Gruberova, Friedrich Haider, Norman Shettler, Pinchas Steinberg, Kasushi Ono, Consortium Classicum und dem Mannheimer Streichquartett.
Als Dozent und Dirigent wirkt er nicht nur bei verschiedenen Kammermusikkursen (Bundesjugendorchester,
Bundesstudentenorchester), sondern ist auch seit mehreren Jahren in der Ensembleförderung des Landes Baden-Württemberg tätig. Meisterkurse hielt er inzwischen in Weikersheim, Ochsenhausen, Shanghai, Peking, Xiang und beim Bundesskammermusikkurs.
Im Jahr 2000 wurde ihm der Kammermusiktitel des Landes Baden-Württemberg verliehen und 2002 wurde er als Professor an die Folkwang Hochschule in Essen berufen. 2010 folgte der Ruf als Professor an die Hochschule für Musik in Würzburg.

Helman Jung, Fagott, in München geboren, studierte bei Albert Hennige an der NWD-Musikakademie Detmold. Bereits in dieser Zeit erhielt er einen Preis beim ARD-Wettbewerb München. Es folgten Engagements als Solofagottist in Münster und bei den Bamberger Symphonikern.
Anschließend wurde Helman Jung zum Professor an die Hochschule für Musik Detmold berufen. Internationale Konzerttätigkeit als Solist (u.a. der Bamberger Symphoniker, Orchestra della Svizzera italiana, Tschechoslowakisches Kammerorchester, Deutsche Bachsolisten und Kurpfälzisches Kammerorchester, sowie verschiedenen Orchestern deutscher Theater) und als Mitglied prominenter Kammermusik-Ensembles prägten seine künstlerische Entwicklung.
Einladungen zu Meisterkursen an anderen deutschen Hochschulen und internationalen Musikfestivals in Schweden, Japan, Brasilien, Taiwan, Thailand, Philippinen belegen seine Qualifikation als Pädagoge.

Jan Schroeder, Horn. Seine Hornlehrer waren: sein Vater Willy Schroeder, Prof. Heinrich Keller, an der MHS Hamburg und Domenico Ceccarossi in Rom. Dirigierstudien bei Franco Ferrara in Rom und Venedig. Als 1. Hornist wirkte er von 1964 - 67 im Philharmonischen Orchester Dortmund, 5 Jahre an der Staatsoper Hamburg und 10 Jahre im NDR – Symphonie Orchester Hamburg. Außerdem war er 20 Jahre Stimmführer der Hörner und Wagnertuben im Festspielorchester Bayreuth. Er spielte oft im Berliner Philharmonischen Oktett und bei den Berliner Philharmonikern. Auch ist er Gründungsmitglied im Orchester des 18. Jahrhunderts, Frans Brüggen. 12 Jahre lehrte Jan Schroeder Horn und Kammermusik an der MHS Lübeck und folgte 1982 dem Ruf als Professor für Horn an die HMT – Hannover. 1971 wurde er Preisträger beim Intern. Hornwettbewerb in Genf, es folgten internationale Jury - und Meisterkurstätigkeit. Seit 1971 spielt er im Consortium Classicum und ist der Hornist der „ProFive - Süddeutsche Bläsersolisten“. Jan Schroeder gilt als international gefragter Solist und Mentor des historischen Naturhorns. Sein solistisches Hornspiel dokumentiert sich in diversen Rundfunkproduktionen und auf über 60 Tonträgern, u.a. bei EMI, DG, Novalis, ambitus, animato, Orfeo, M-DG und cpo.
Streicher

Andreas Krecher, Violine, studierte bei Prof. Hermann Krebbers in Düsseldorf, bei Prof. Rainer Kussmaul in Freiburg und bei Prof. Franco Gulli in Bloomington/USA. 1986 war Andreas Krecher Preisträger beim internationalen „Paganini-Wettbewerb“ in Genua/Italien. In den Jahren 1990-96 war er Konzertmeister renommierter deutscher Kulturorchester, seit 1997 ist er Professor an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.
Andreas Krecher ist Primarius des Consortium Classicum und des Mannheimer Streichquartetts. Zahlreiche Konzerte als Solist und Kammermusiker führten ihn u.a. zu den Ludwigsburger Festspielen, den Berliner Festwochen und das Schleswig-Holstein-Festival, nach Holland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, England, Russland, USA, Süd-Korea und Japan.
Häufige Meisterkurse, regelmäßig auch in Süd-Korea, und über 50 CD-Aufnahmen u.a. bei MDG, CPO und Orfeo runden sein musikalisches Schaffen ab.

Niklas Schwarz, Viola, wurde in Aschaffenburg geboren und erhielt mit sieben Jahren den ersten Violinunterricht. Nach dem Abitur studierte er Viola, zunächst in Würzburg bei Prof. Anton Weigert, danach bei George Janzer (Vegh-Quartett) in Bloomington/Indiana in den USA. Während dieser Zeit hatte er ebenfalls Unterricht bei Joseph Gingold, Janos Starker, Franco Gulli und Georgy Sebok.
Nach 5 Jahren als Solobratscher am Staatstheater in Darmstadt wechselte er 1987 nach Essen zu den dortigen Philharmonikern, ebenfalls in der Position des Solobratschers. Zeitgleich wurde er Mitglied des Mannheimer Streichquartetts. Seit 1995 ist er auch Mitglied des Consortium Classicum.
Herr Schwarz unterrichtet an der Düsseldorfer Robert Schumann Musikhochschule eine Viola – Klasse und ist ebenfalls Dozent für Kammermusik.

Sebastian Bürger, Viola, studierte bei R. Moog in Köln, bei P. Neubauer in New York und D. Poppen in Saarbrücken. Er gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2004.
Seit 2003 ist er Solobratscher der Essener Philharmoniker und Lehrbeauftragter an der Folkwang Hochschule Essen.

Armin Fromm, Violoncello, wurde in Stuttgart geboren und erhielt 1970 seinen ersten Cellounterricht. 1978 begann er sein Studium bei Prof. Boris Pergamenschikow an der Musikhochschule Köln, und wurde 1984 dessen Assistent.
In den Jahren 1984 und 1985 erhielt er jeweils ein Stipendiat des Deutschen Musikrates. Während seines Studiums nahm Armin Fromm an Meisterkursen bedeutender Persönlichkeiten teil und war Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben.
Als Solist trat er mit zahlreichen Orchestern auf, wie z.B. dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, dem Mainzer Kammerorchester, dem Philharmonischen Staatsorchester Bremen, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Radiosinfonieorchester Zagreb und den Essener Philharmonikern.
1988 erhielt er einen Lehrauftrag für Violoncello an der Musikhochschule Köln, seit 2007 hat er eine Cello – Klasse an der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf.
Er ist Mitglied des Mannheimer Streichquartetts, mit dem er Gast zahlreicher Festivals war und von dem viele CD-Einspielungen vorliegen.

Jürgen Normann, Kontrabass, wurde in Coburg geboren. Sein Studium absolvierte er an der Hochschule für Musik Würzburg bei Karl Reuschel und Günter Klaus.
Er war Mitglied des Bundesjugendorchesters und der Jungen Deutschen Philharmonie und besuchte unter anderem Meisterkurse bei Ludwig Streicher und den Isle of Man Workshop.
Seit 1980 ist Jürgen Normann Solokontrabassist der Radiophilharmonie Hannover des NDR.

Ulrich Schneider, Kontrabass, studierte bei W. Stert in Freiburg und bei K. Stoll am Mozarteum in Salzburg.
Nach einem Engagement als Solokontrabassist der Brandenburgischen Philharmonie Potsdam ist er seit 1998 Mitglied des deutschen Symphonie Orchesters Berlin.
Consortium Classicu
