Dieter Klöcker
geboren in Wuppertal; Erstes Klarinettenstudium bei Karl Kroll, später bei
Jost Michaels an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold,
Hochschul-Preisträger.
Neun Jahre Soloklarinettist in verschiedenen deutschen Kulturorchestern.
Gründer und Leiter des Consortium Classicum, mit diesem und als Solist
Tourneen in die meisten Länder Europas und nach Übersee: USA, Südamerika,
Australien, Japan, China, Indien, Vorderer Orient, und andere Staaten.
Gast bei den meisten grossen Musikfestivals als Solist und Kammermusiker.
Zahlreiche Schallplattenproduktionen als Solist und mit dem Consortium
Classicum bei folgenden Firmen: EMI, cpo, Telefunken/Decca, Columbia,
Orfeo, MDG, Novalis und Koch-Records.
Diverse Fernsehaufnahmen, u. a. über Themen neu entdeckter Werke von Haydn,
Mozart, Weber u. a.; CD-, TV-Lied- und Ariendokumentationen mit Helen
Donath, Dietrich Fischer-Dieskau und Hermann Prey.
Rundfunkaufnahmen an zahlreichen europäischen und aussereuropäischen
Stationen wie Nord- und Südamerika, Asien, Australien etc..
Internationale Tätigkeit als Pädagoge auf Meisterkursen, Seminaren und
Symposien.
Veröffentlichungen:
a) Musikwissenschaftliche Untersuchungen mit Artikeln in div.
Fachzeitschriften über Ludwig van Beethoven, Antonio Casimir Cartellieri,
Joseph Haydn, Franz Anton Hoffmeister, Giacomo Meyerbeer, Wolfgang Amadeus
Mozart, Ignaz Pleyel, u. a.
b) im »Handbuch der Musikpädagogik« Bd. 3, Bärenreiter 1994 »Die
Klarinette«
in »Medizinische Probleme bei Instrumentalisten«, Laaber Verlag 1995:
»Ursache und Wirkung!«
in: «Kongressbericht 1997 des Forschungsinstituts für Instrumental- und
Gesangspädagogik«, Schott 1998:»Fehlgeleitete Musikerpotentiale«.
Tätigkeit als Musikforscher und Herausgeber.
Seit 1975 Professor für Klarinette und Bläserkammermusik an der Staatlichen
Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau.
Schallplattenpreise:
Wiener Flötenuhr (3-mal); Prix d’Italie;
1998 ECHO-Klassik-Preis der Schallplattenindustrie für die beste
Konzerteinspielung des Jahres 1998 (Mozart KV 622);
Deutscher Schallplattenpreis (5mal), zuletzt 2000 für»Esquisses Hébaïques«
(Vierteljahres- und Jahrespreis, (cpo 999 630–2) 2000 Zweimal
ECHO-Klassik-Preis für die beste Konzerteinspielung (Cartellieri, Vol. 2
und die beste Kammermusikeinspielung des Jahres 2000 (Mozart, Vol. 6,
Bläser-Divertimenti)
Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der BRD
Verstorben am 21.5.2011
Consortium Classicu
